Anne-Frank-Ausstellung auf dem Marktplatz

Schule informiert im Rahmen des Maifeiertags

mai2012Auf Einladung des VNB und mit tatkräftiger Unterstützung durch Herrn Bömer und seiner Mannschaft konnten wir die Schautafeln unserer Anne Frank Ausstellung in einem Schauzelt aufbauen und dem Publikum vorstellen. Das war ganz interessant, denn die Auftaktveranstaltung der Gewerkschaft zum Tag der Arbeit war recht gut besucht. Zudem wurde eine Wanderausstellung mit dem Thema "Migration in den Landkreis Diepholz" eröffnet, die wir uns interessiert angeschaut haben.

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Workshop für die Musikwerkstatt

"Singen heißt, ganz locker und entspannt bei sich sein, nichts machen wollen, nur "Sein" und einfach nur Spass und Freude haben! "


workshopFür die Schülerinnen, Schüler und Jugendlichen der Musikwerkstatt unter Leitung von Sabine Klatte fand zur Vorbereitung der Veranstaltung "Anne & friends" ein Gesangs- und Präsentationsworkshop mit der Sopranistin und Coachin Marianne Lohaus statt.
Nach einem "Warm up" gab Frau Lohaus individuelle Tipps zur Atmung und Stimmführung, um nicht nur die Qualität des Gesangs zu verbessern, sondern auch einzelne Stimmprobleme zu lösen.

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Appetit auf den Aktionstag am 13.04.2012

Vielfältige Themen bei der Projektwoche der Christian-Hülsmeyer-Schule

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BARNSTORF Basteln statt Büffeln, Handarbeit statt Hausaufgaben, Kochen statt Klausuren: In der Christian-Hülsmeyer-Schule wurde der Unterrichtsalltag kurz vor den Osterferien auf den Kopf gestellt. Da waren selbst die Austauschschüler aus Frankreich überrascht, die sich zehn Tage in Barnstorf aufhielten und sich aktiv in die Projektwoche einbringen durften.
Im Rahmen der Projektwoche wurden den 550 Schülern der fünften bis zehnten Klassen etwa 30 Angebote unterbreitet. Die Themen deckten ein breites Spektrum ab – und waren gezielt gewählt:
„Wir möchten verschiedene Schwerpunkte unseres Schulprogramms intensiv bearbeiten“, erklärte Schulleiter Ulrich Zieske. So gab es Projekte zur Gesundheits- und Umwelterziehung ebenso wie zur Berufswahlfindung, Entwicklung von Sozialkompetenzen oder auch Zusammenarbeit mit anderen Organisationen.

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Bergen-Belsen

Unsere Eindrücke

Die Führung und die Ausstellung in Bergen-Belsen waren für mich sehr bedrückend und erschreckend zugleich. Mathis Eilers 1944 wandelte sich das Austauschlager Bergen-Belsen in ein Konzentrationslager. Niklas Wessel Dass Menschentausch das Ziel des Austauschlagers war, der Mensch also die Ware wurde, war schon erschreckend. Anna-Lena Wolf Im Arbeitslager dagegen wurden die Menschen sehr viel schlechter behandelt, denn  sie mussten für wenig Essen sehr schwere Arbeit leisten. Karin Wolters Während die Ostfront immer weiter nach Westen rückte, wurden die in Polen bestehenden Konzentrationslager aufgelöst und viele der Entkräfteten nach Bergen-Belsen gebracht. Die Situation verschärfte sich kurz vor  Kriegsende dadurch dramatisch. Selbst Tiere wurden besser behandelt. Janina Lührs Anne Frank beispielsweise war nicht die einzige Inhaftierte, die ihre Kleider auszog und sich in eine Wolldecke gehüllt im Lager bewegte, weil ihre Kleider vollständig mit Ungeziefer wie Läusen durchseucht waren. Miriam Kaczmarzik Für jeden Häftling gab es nur noch einen halbern Quadratmeter Raum und nichts mehr zu essen. Nicole Tatje Die vielen tausend Toten wurden schließlich in Massengräbern lieblos verscharrt, tausende Tote einfach übereinander begraben wurden. Carina Humburg Dadurch wird deutlich, dass die Juden selbst im Tod noch missachtet wurden. Hayat Kahmis Es war schlimm für mich zu wissen, dass man dort stand, wo vorher Leichen lagen. Alicia Kamphuis Wegen der Ansteckungsgefahr durch Typhus wurde das gesamte Lager durch die Engländer abgebrannt. Karin Wolters Die Gedenkstätte heute ist schlicht und einfach gestaltet, sie soll darstellen, wie einseitig das Leben im Konzentrationslager für die Häftlinge war. Ebenso eintönig und riesig wirkten die Massengräber auf mich. Niklas Wessel Die Gedenkstätte finanziert sich auch Spenden. In der Nähe befindet sich das Gelände des Truppenübungsplatzes Munster. Anna-Lena Wolf Die Führung und die Ausstellung in Bergen-Belsen waren für uns sehr bedrückens und erschreckend. Besonders der Film der englischen Soldaten, die das Konzentrationslager befreit hatten, zeigte ungeschont, wie unmenschlich mit den Menschen im KZ umgegangen wurde. Mathis Eilers Mich hat schockiert, wie groß das Gelände dieses KZ ist, obwohl es als kleines gilt. Es hat mich sehr getroffen, wie kalt doch Menschen sein können, denn die Aufseher haben die Häftlinge einfach verhungern lassen und damit einen Massenmord an 52 000 Menschen begangen. Tascha Gatz Es gab Tafeln in der Ausstellung, die ich mir nicht anschauen konnte. Da musste ich den Raum verlassen. Besonders schlimm waren die Fotos mit so vielen Leichen drauf, dass man es sich nicht vorstellen kann. Auch die Zeitzeugen berichteten über unsagbares Leid. Hana Bilalli Es übersteigt unsere Vorstellungskraft, wenn wir bedenken, dass dies Leid von Menschen verursacht worden ist, die auch Kinder haben und die sich selber nicht in die Lage eines Häftlings wünschen würden. Hana Bilalli Anne Frank und ihre Familie war eine Ecke der Ausstellung gewidmet. Neben dem zentralen Gedenkstein ist für sie und Margot ein kleiner Stein von Buddy Elias, ihrem Cousin, 1999 aufgestellt worden, an dem Blumen niedergelegt wurden. Alicia Kamohuis Jetzt kann ich mir alles viel deutlicher vorstellen. Durch das Modell des Lagers habe ich einen Überblick bekommen, Die vielen Fotos, Interviews, Tagebucheinträge und Filmbeiträge haben zur besseren Vorstellung beigetragen. Anne Franks Tagebucheinträge sind auf diesem Hintergrund viel besser zu verstehen. Die Gefühle, was sie durchgemacht hat und was andere Menschen gedacht haben, wird klarer. Richtig zu fassen ist es trotzdem nicht. Isabell Gehrken
Zu denken gegeben hat mir, dass die Menschen in der Umgebung des Konzentrationslagers entweder nichts gewusst haben wollten oder sich noch über die Zustände dort lustig gemacht haben. Alicia Kamphuis Es gab aber auch einige, die Hilfe leisten wollten und Essenspakete über den Zaun warfen. Den Gefangenen, die dieses Paket bekommen sollten, wurde vom Wachpersonal auf die Finger geschossen. Miriam Kczmarzik Heute dringen immer noch Randalierer und Neonazis in das Gelände ein, um Grabsteine zu zerstören oder verschmieren Gedenksteine mit Hakenkreuzen. Isabell Gehrken Die Fahrt nach Bergen-Belsen hat mir sehr geholfen, die Geschichte des 2. Weltkriegs zu verstehen, Ich finde es wichtig, dass Geschehne nicht zu vergessen, sondern das Wissende an Unwissende weiter zu geben. Jacqueline Wünsche   Zurück zum Presseartikel  

Auf den Spuren der Opfer

„Anne Frank“-AG besucht Gedenkstätten in Bergen-Belsen und Lommel

lommelBARNSTORF„Die Fahrt nach Bergen-Belsen hat mir sehr geholfen, die Geschichte des Zweiten Weltkrieges zu verstehen. Ich finde es wichtig, das Geschehene nicht zu vergessen, sondern das Wissen darum an Unwissende weiter zu geben“, sagt Jacqueline. Nicht bei ihr, sondern auch bei den anderen Schülern der „Anne Frank“-AG hat der Besuch der Gedenkstätte einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Mit Lehrerin Dorit Schierholz hatten sich die Schüler der Christian-Hülsmeyer-Schule in Barnstorf die Geschichte des Zweiten Weltkrieges vor Augen geführt. Ein Bestandteil dieser Arbeit war bereits die erfolgreiche „Anne Frank“-Ausstellung in der Mediothek in Diepholz gewesen. Nun folgte der Ausflug nach Bergen-Belsen sowie eine weitere Fahrt zur Jugendbegegnungsstätte Lommel. Es herrschte eine bedrückende Stimmung, als die Jungen und Mädchen die Gedenkstätte in Bergen-Belsen betraten. Sie befanden sich plötzlich an dem Ort, wo zu Beginn des Zweiten Weltkriegs ein Kriegsgefangenenlager gebaut wurde, das später als Austauschlager und schließlich als Konzentrationslager diente. In der Vorbereitung ihrer Ausstellung hatten die Schüler bereits erfahren, dass auch Anne Frank in dem dort eingerichteten Frauenlager untergebracht war. Zeitzeugen berichteten über die furchtbaren Zustände in Bergen-Belsen. Es habe damals weder fließend Wasser zum Duschen noch vernünftige sanitäre Anlagen gegeben. Die Lage habe sich zugespitzt, als gegen Kriegsende tausende Häftlinge aus Auschwitz zusätzlich untergebracht wurden. Die englischen Soldaten hätten bei der Befreiung des Lagers mehr Tote als Lebende vorgefunden. Auch Anne Frank und ihre Schwester Margot waren in einem Massengrab verscharrt worden, zwei Wochen vor der Befreiung des Lagers.

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