Der Lohn fließt in Hilfsprojekte

Junge Menschen beteiligen sich am „Sozialen Tag“ / Arbeit in Betrieben

sozialerTag2012

Lennart Schwarze überprüfte Bedien- und Steuerelemente für mobile Arbeitsmaschinen in der Firma Anedo LTD.

BARNSTORFBereits einen Tag vor Beginn der Sommerferien blieben einige Klassenräume in der Christian-Hülsmeyer-Schule in Barnstorf leer. Grund war die Teilnahme von drei Realschulklassen am „Sozialen Tag“, der vor einigen Jahren vom Verein „Schüler helfen Leben“ ins Leben gerufen worden ist und an vielen Schulen in Deutschland praktiziert wird. Auch 19 Schüler der Klasse R-8a tauschten einen Tag lang ihr Klassenzimmer gegen einen Arbeitsplatz und jobbten für einen guten Zweck. Den Arbeitslohn spendeten die jungen Menschen für Hilfsprojekte im Balkan. 

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Hip-Hop heißt Respekt

hipphopp2012Aus der Sporthalle der Christian-Hülsmeyer-Schule waren in den letzten Tagen schallende Hip-Hop-Klänge zu hören. Tanzlehrer Tristan Kempf alias "TEKAY" aus der Tanzschule Hoppenburg führte mit allen Klassen einen 90-minütigen Hip-Hop-Workshop durch. Die Schülerinnen und Schüler lernten, dass im Hip-Hop der Respekt gegenüber Anderen ganz groß geschrieben wird. Alle Teilnehmer von Jahrgang 5 bis 9 schauten sich von Tekay die Basics des Hip-Hop-Tanzens ab, einige Jugendliche entpuppten sich als Naturtalente. Unsere begeisterten Tänzer können sich schon auf das nächste Schuljahr freuen, denn nach den Sommerferien wird Tristan Kempf unseren Jugendlichen seine coolen Moves innerhalb einer AG vermitteln.

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Fair bringt mehr-

   

Anne Frank AG bestes Projekt auf Landesebene

preis_klHannover, 03.07.2012 - Die Oberschule Christian Hülsmeyer wurde beim Wettbewerb "Fair bringt mehr- Der Wettbewerb für mehr Miteinander" der Volks- und Raiffeisenbanken mit dem Kreativpreis ausgezeichnet.
Über 7.000 Kinder und Jugendliche haben im siebten Wettbewerbsjahr von "Fair bringt mehr" teilgenommen. 420 von Ihnen wurden für ihre kreativen Ideen für mehr Fairness und Teamgeist belohnt.

Bei der Siegerehrung auf dem Expo-Gelände in Hannover wurden 17 Projekte in fünf Kategorien mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 50.000 Euro auf Landesebene ausgezeichnet.

Der Moderator, FFN Morgenmän Franky, bat auch die Teilnehmer der Anne Frank AG der Oberschule Christian Hülsmeyer auf die Bühne.

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Demokratisch Handeln

Jugendkongress vom 05. bis 08. Juni 2012 in Jena

jena_01Nach einer langen Zugfahrt wurden wir mit unserer Lehrerin Dorit Schierholz herzlich auf dem Gelände der "IMAGINATA", einem ehemaligen Umspannwerk in Jena, begrüßt. Unsere erste Aufgabe war es, eine Stellwand mit unserem Projekt "Wir können auch anders- jüdische Geschichte vor Ort" zu gestalten. Gut, dass wir alles schon zu Hause vorbereitet hatten. So hatten wir noch Zeit, uns über die anderen Projekte zu informieren und auch deren Stellwände anzusehen. Unser Schwerpunktthema war die Aufarbeitung der jüdischen Geschichte in Barnstorf.

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Nachwort zur Ablehnung des Antrages der Schüler zur Sporthallenbenennung

Isabell Gerken, Schülerin der Christian-Hülsmeyer-Schule Barnstorf, 10.Klasse,  seit einem Jahr in der Anne Frank AG aktiv Am 14.06.12 hatten wir Schülerinnen und Schüler der Anne Frank AG mit Samtgemeindebürgermeister Jürgen Lübbers einen Gesprächstermin um Missverständnisse auszuräumen und unsere Position nochmals deutlich zu machen. In dem Gespräch wollten wir auch klären, welche Chancen und Möglichkeiten für uns noch bestehen, die Sporthalle nach Moritz Wesermann zu benennen. Doch leider musste Herr Lübbers uns mitteilen, dass unsere Chancen dafür sehr schlecht stehen. Als engagierte Schülerin und junge Mitbürgerin der Gemeinde habe ich ihm gesagt, dass ich es nicht leicht finde, irgendwas in dieser Gemeinde als junger Mensch auf den Weg zu bringen, weil doch letztlich alles von den Ratsherren entschieden wird. Klar, wir haben Demokratie! Aber in diesem Fall kam der Antrag von uns Schülern und das ganze Verfahren ist nicht fair für uns gelaufen, weil man uns auch im Vorfeld nicht einmal angehört und auch nicht den Kontakt zu uns gesucht hat. Man hätte doch im Vorfeld mit uns diskutieren können. Es wurde ein Antrag gestellt und irgendwelche gewählten Menschen haben das entschieden. Aber wie sieht Barnstorf das, wie sehen das die Menschen, die dort leben? Wie sehen das die Sportler, die die Halle nutzen werden? Wir werden wohl die Bürger befragen müssen und dazu weiterhin Unterschriften sammeln. Ich finde es gut, dass wir mit Jürgen Lübbers gesprochen haben, denn ich denke, dass der direkte Weg der bessere ist und man damit mehr erreichen kann. Indem man im Rat Entscheidungen fällt und sie nicht transparent macht, fördert man nicht gerade, dass sich junge Menschen für die Demokratie einsetzen. Und diese Chance auf ein Gespräch und Transparenz sollte man als Jugendlicher öfter bekommen, denn schließlich sind wir die Jugend, deren Zukunft bestimmt wird und dazu wollen wir mindestes in der Diskussion beitragen. Schade ist nur, dass diese Idee nicht vom Rat sondern von uns kam. Und schade ist es, dass man sich als Schüler, der kaum eine Stimme hat, sich sehr schnell ganz klein fühlen und mutlos werden kann. Wie sollen wir als Schüler so langen Atem haben in ein paar Jahren einen erneuten Vorstoß zu wagen? Dann sind wir längst nicht mehr Schüler. Und was können wir als Schüler schon gegen die Mächtigen im Rat ausrichten, egal was wir machen und wie wir uns einsetzen! luebbers