Anne Frank Projekt beim Denkt@g-Wettbewerb erneut ausgezeichnet

AG erhält in Berlin Sonderpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung

KA-Preis2Die Konrad-Adenauer Stiftung hatte die Schüler aller ausgezeichneten Projekte nach Berlin eingeladen und ein umfangreiches Programm angeboten. So konnten wir am Donnerstag verschiedene Workshop-Angebote durchlaufen. Dabei besuchten einige Schülerinnen das Anne Frank Zentrum und haben dort die aktuelle Anne Frank Ausstellung angesehen. Dabei wurde ein Radioteam des Deutschlandradios auf Carina und Tascha aus Barnstorf aufmerksam und interviewte die beiden. Der Beitrag wird am 30.01.13 gesendet.  Mit Sabine Klatte war eine andere Gruppe im Jüdischen Museum und hat den Lebensweg des Musikers Coco Schumann nachgezeichnet, der Dank seiner musikalischen Begabung und seiner Kreativität Auschwitz überlebt hat. Eine andere Gruppe informierte sich im Bendler-Block über den Widerstand im NS-Regime. Vor allem mit der Fragestellung nach den Beweggründen sich gegen den Zeitgeist zu entscheiden und ein Attentat auf Hitler zu planen und durchzuführen, beschöftigte sich die Führung. So intensiv, detailliert und differenziert hatte sich wohl keiner der Jugendlichen mit der Motivation für den Widerstand auseinader gesetzt. Mit der Bücherverbrennung und von den Nazis verfemten Schriftsteller beschäftigte sich die Ausstellung in der KAS, die durch Lea Rosh am Abend eröffnet wurde. Die Lesung von Tatjana Blacher aus Werken von Alfred Döblin oder Erich Maria Remarque machten eindrucksvoll deutlich, dass ihre Worte trotz Verbot weiter gelebt haben und für uns heute immer wieder bedeutende Zeugnisse der Menschlichkeit sind. Am Freitag wurden die Preise in der KA-Stiftung vergeben, dazu alle Projekte vorgestellt und gewürdigt. Für uns war Axel Knoerig angereist, um uns den Sonderpreis zu übergeben. Gewonnen haben wir eine Fahrt zur Gedenkstätte Esterwege. Aber eigentlich war der Gewinn die interessante Fahrt nach Berlin. Hier wurden wir durch MdB Axel Knoerig vermittelt im Bundestag geführt und waren auf der Kuppel des Reichstagsgebäudes, und das bei strahlendem Wetter. Toller Blick. Am Spätnachmittag haben wir dann auf dem Kurfürstendamm noch ein wenig Berliner Luft geschnuppert und waren dann wirklich müde gegen Mitternacht wieder in Barnstorf. Alle waren sich einig, dass dies eine gelungene Fahrt war und dazu noch so erfolgreich. Dorit Schierholz