Joris-Konzert an der CHS Barnstorf?

Leider nein.

 

 

Unter 1111 teilnehmenden Schulen haben wir das 5. beste Ergebnis erzielt!!!! Leider gibt es aber nur für den Sieger ein Konzert.

Tag der offenen Tür - Pressebericht

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© 2013 Kreiszeitung Verlagsgesellschaft Diepholz,
Ausgabe 80 Diepholz, 06.04.2013, Seite 13 

Rat stimmt für „Vereinssporthalle“

Dorit Schierholz: Schülerarbeit nicht gewürdigt

BARNSTORF Bei zwei Gegenstimmen lehnte der Barnstorfer Fleckensrat den Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ab, die neue Sporthalle in „Moritz-Wesemann-Halle“ zu benennen. Zuvor hatte sich die Barnstorfer Geschichtswerkstatt der Christian-Hülsmeyer-Schule unter Leitung von Dorit Schierholz sich mit der Rolle Wesermanns befasst und für eine solche Benennung der neue Halle an der Walsener Straße ausgesprochen. Sie führten an, Wesermann sei dafür geradezu prädestiniert als Mitbegründer des MTV Barnstorf, dem Gemeinderat angehörte und im Männergesangverein , im Kreissängerbund und im Schützenverein aktiv war.1933 musste er alle Ämter niederlegen und wurde 1935 ausgebürgert. Ein Jahr später starb der letzte jüdische Bürger, der auf dem Barnstorfer Friedhof seine letzte Ruhestätte fand. Klaus Schmelz unterstrich, man müsse die Arbeit der Schüler gerade für Moritz Wesermann wertschätzen und ein Zeichen gegen Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit setzen. Die aktuellen Ereignisse machten deutlich, wie wichtig es sei, Aufklärung und aktive Integrationspolitik zu betreiben. Ludolf Roshop sah es als nicht richtig an, eine Person so in den Vordergrund rücken zu wollen. In der Halle werde Sport betrieben und daher solle man keinen Namen vergeben, um Raum für mögliche Sponsoren zu lassen. Klaus Naber: „Mit der Wesermann-Straße haben wir genug für sein Andenken getan.“ Bei der Sporthalle handele es sich um eine Stätte, bei der in die Zukunft, nicht zurück gesehen werde. Daher sollte der Name neutral gehalten werden. Schüler unterstrichen dagegen die großen Verdienste Wesermanns für Barnstorf und im Besonderen für den Sport im Flecken. Das habe hier noch keine Anerkennung gefunden. Zudem werde bei Christian Hülsmeyer ja auch an verschiedenen Stellen in der Gemeinde an ihn durch Namensgebungen erinnert. Nachdem sich der Rat gegen eine „Moritz-Wesermann-Halle“ ausgesprochen hatte meinte Lehrerin Dorit Schierholz, durch die Nicht-Benennung in Wesermann-Halle sei auch die Arbeit der Schülerinnen und Schüler trotz Beteuerungen der Ratsmitglieder nicht gewürdigt worden. up   © 2012 Kreiszeitung Verlagsgesellschaft Diepholz, Diepholz 122 vom 26.05.2012, Seite: 14 zurück

Niederlage für die Schüler

Von Uwe Peter

Nun wird es also doch nicht nichts mit einer „Moritz-Wesermann-Halle“ in Barnstorf. Dabei hätte es sich doch angeboten, ihn als Mitbegründer des MTV und bis 1933 im Rat und in Vereinen aktiv, ein weiteres Denkmal zu setzen. Schülerinnen und Schüler hatten sich viel Arbeit gemacht, das Leben des Juden, und vor allem des Barnstorfers, zu erforschen. Umso enttäuschter waren sie dann, als die Abstimmung gegen Wesermann und gegen sie ausfiel. Lucas sagte es hinterher ganz deutlich. „Von den Ratsherren immer dieselbe Leier. Das Engagement war toll und lobenswert und dann das große Aber. Ich habe mich gefühlt wie ein kleines Kind, das sich mit Lob zufrieden geben und dann einfach abzwitschern soll!“ Für die Schülerinnen und Schüler ist das Verhalten absolut nicht nachzuvollziehen. Und wenn dann noch gesagt wird, „Wir möchten die Halle frei halten für eventuelle Sponsoren“, wie Gemeindedirektor Jürgen Lübbers, dann verlieren die Jugendlichen wohl vollends ihren Glauben an die Politik. Oder glauben der Gemeindedirektor und einige Ratsherren wirklich, dass da der große Sponsor auftaucht, der der (klammen) Gemeinde unter die Arme greift? Da passte Reinhold Bömers Bemerkung „Das ist reiner Zynismus“ zu Lübbers´ Bemerkung „dass die Abstimmung keine Niederlage für die Jugendlichen ist, sondern einfach Demokratie“. Da wäre eine Benennung in „Moritz-Wesermann-Halle“ doch ein guter Akt gegen Rechts und zur Erinnerung. Schließlich gehören Sport und Politik zusammen.   © 2012 Kreiszeitung Verlagsgesellschaft Diepholz, Diepholz 122 vom 26.05.2012, Seite: 14  

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Mehrheit gegen „Wesermann“

BARNSTORF Bei zwei Gegenstimmen lehnte der Barnstorfer Fleckensrat den Antrag ab, die neue Sporthalle in „Moritz-Wesermann-Halle“ zu benennen. Zuvor hatte sich die Barnstorfer Geschichtswerkstatt der Christian-Hülsmeyer-Schule mit der Rolle des MTV-Mitbegründers Wesermanns befasst und für eine solche Benennung der neue Halle an der Walsener Straße ausgesprochen.   © 2012 Kreiszeitung Verlagsgesellschaft Diepholz, Diepholz 122 vom 26.05.2012, Seite: 1  
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