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Christian-Hülsmeyer-Schule

Oberschule mit gymnasialem Zweig

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Klasse R10a veröffentlicht in Kürze Buch über die "50er Jahre" in unserer Region

Die Klasse R10a hat sich mehrere Wochen mit einer der interessantesten Epochen des letzten Jahrhunderts, den "50er Jahren", beschäftigt. Klassenlehrerin Dorit Schierholz hat die einzelnen Gruppen betreut. Intensiv erarbeiteten die Schüler Themen wie Mobilität, Schule, Freizeit, Medien, Mode, Haus und Garten, Neuerungen in Landwirtschaft und Wirtschaft. Die Ergebnisse werden in Kürze in Buchform veröffentlicht. Auszüge der Arbeit nehmen an einem Wettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung teil. Für ein Grußwort konnte bei einer Stippvisite in Barnstorf sogar die Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen gewonnen werden.

Projektbericht

Um Geschichte erlebbar, erfahrbar zu machen und Interesse zu wecken, entstand der Gedanke, eine Zeitepoche in einer Geschichtswerkstatt durch eine Zeitzeugenbefragung lebendig werden zu lassen.

Geplant war das Projekt mit dem Mehrgenerationenhaus und der Bibliothek Barnstorf, um den Dialog zwischen den Generationen zu erleichtern und die Schüler für die Beschäftigung mit Lebensbildern zu interessieren.

Ziel war es, eine - wenn auch nicht abschließende - Dokumentation zum Thema der 50er Jahre zu erstellen. Zu verschiedenen Themenbereichen wählten die Schüler der Klasse R 10a der Christian-Hülsmeyer-Schule ihren Schwerpunkt der Befragung aus. Die Themen wie Mobilität, Schule und Bildung, Freizeit, Medien, Mode, Haus und Garten, Neuerungen in der Landwirtschaft und Wirtschaft waren den Interessen der Schüler angepasst, die sich in Gruppen zusammenschlossen, um die Fragestellungen zu erarbeiten.

Da sich ein Fächer übergreifender Unterricht mit dem Fach Deutsch anbot, wurde zunächst die Nachkriegszeit intensiv bearbeitet und in Deutsch eine Interpretation von Kurzgeschichten, die der Trümmerliteratur zugeordnet werden, vorgenommen. Das literarische Leben von Heinrich Böll und Wolfgang Borchert fanden dabei besonders Beachtung.

Mit den Zeitzeugen wurde in einem zweiten Schritt Kontakt aufgenommen. Dazu gab es eine Hilfestellung durch das Mehrgenerationenhaus, das Kontakte über die Generationen hinaus vermittelt und Treffpunkt auch älterer Mitbürger ist. Für die Schüler spielte zunächst der Kontakt zu Zeitzeugen aus der Familie, Verwandtschaft, Nachbarschaft oder Bekanntschaft eine große Rolle. Für die Befragung war ein enger Zeitrahmen abgesteckt worden, so dass die Schüler nun hart arbeiten mussten.

Auf die Befragung selbst waren die Schüler gut vorbereitet, hatten sie doch ein Interview im Unterricht durchgespielt und waren mit Fragen ausgestattet worden. Protokollführung, Digitalkamera und andere Hilfsmittel wurden eingesetzt. Besonders die Fotos aus vergangener Zeit und andere Erinnerungsstücke wurden bei dem Zusammentreffen von den Gesprächspartnern gezeigt und erläutert.

In einem letzten Schritt wurden die Ergebnisse ausgewertet, präsentiert und kritisch bewertet. Die Informationsflut musste sortiert und geordnet werden. Es wurden viele Übereinstimmungen mit dem Bild der 50er Jahre in unseren Geschichtsbüchern festgestellt. Dies ließ sich im parallel laufenden Geschichtsunterricht gut herausfiltern. Allerdings gab es auch Unterschiede, die sich vor allem aus der ländlichen Struktur unseres Wohnortes ableiten lassen.

Die Arbeit hat so viel Spaß gemacht, dass die vielen Exponate und Ideen, die im Laufe des Projektes aufgetaucht sind, nun noch in einer kleinen Show frei nach dem Motto „Fifty- Fifty“ mit Ausstellung und Milchbar umgesetzt werden sollen.

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