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auf der neuen Internetpräsentation der

Christian-Hülsmeyer-Schule

Oberschule mit gymnasialem Zweig

der Samtgemeinde Barnstorf

 

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Diepholzer Kreiszeitung 23.12.2005
Blicke auf den Stundenplan der Christian-Hülsmeyer-Schule Barnstorf Teil 4:

Fähig- und Fertigkeiten festigen

BARNSTORF (rr)

In der Hülsmeyer-Schule ist die individuelle Lern-Förderung aller Schülerinnen und Schüler die primäre Aufgabe
"Fördern" heißt, einerseits "zu Tage bringen". Andererseits ist das für einen Erdöl- und Erdgas Standort wie Barnstorf nichts Ungewöhnliches. Oft werden aber auch Preise ausgesetzt, um junge Talente zu fördern. Und der Zusammenschluss der heimischen Geschäftswelt im Hunteflecken wurde mit Bedacht in "Fördergemeinschaft" getauft. Förderung hat also Facetten.
Für die Christian Hülsmeyer-Schule ist die individuelle Lern-Förderung aller Schülerinnen und Schüler die primäre Aufgabe.
Die Palette der Fördermöglichkeiten reicht von der besonderen Unterstützung einzelner Schüler, beispielsweise bei einem blinden Schüler durch eine Sonderpädagogin, bis zu differenzierenden Maßnahmen im Klassenverband.
Im Ganztagsmodell der Christian Hülsmeyer-Schule Barnstorf erhalten alle Schüler wöchentlich drei über die reguläre Stundentafel hinausgehende zusätzliche Förderstunden in Deutsch, Englisch und Mathematik.
"Ziel ist es, die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schüler in den Kernfächern besonders zu festigen," erläutert Schulleiter Ulrich Zieske.

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Förderunterricht erteilt Ingrid Rüter-Pfeil (52). Beim Besuch in ihrer Klasse lehrte an ihrer Seite auch Tanja Kunkel (25), Studentin für das Lehramt in Bremen. Das hat Methode. Zur Optimierung werden in diesen Stunden häufig Assistenten eingesetzt, die im Team mit dem Fachlehrer die Fördermaßnahmen begleiten. "Besonders, bewährt haben sich für diese Tätigkeit Studenten höherer Semester, die auf diese Weise ihr überwiegend theoretisches Studienwissen in die Praxis umsetzen und reflektieren können, aber zugleich auch neue Impulse der Unterrichtsmethodik in die Schule tragen," so Zieske. Und für die Studenten hat das eben den Effekt, dass sie schon früh praxisnah erfahren, wo sie später als Junglehrer ansetzen können und sollten.
Denn ihr "Klientel" schätzt den Förderunterricht. "Der hilft bei Sachen, die ich sonst nicht gewusst hätte," bekennt Janette (12). "Man versteht viel mehr, weil man mehr Zeit haben darf," fügt Kevin (13) hinzu. "Das hilft denen, die nicht so gut in Englisch oder Mathe sind," meint Patrik (13). Ob er in diesen Fächern Probleme hat? "Nein, ich meine die anderen..."
Nur für Christina (13) ist das "genauso wie richtiger Unterricht." Dem widerspricht Torben (13): "Das Diktat hätte ich sonst wiederholen und dazu Zuhause üben müssen."
Wenn sie es für notwendig hält, halbiert Ingrid Rüter Pfeil den Klassenverband. Kriterien dafür sind Leistungsstand oder individuelle Bedürfnisse - aber auch "das Geschlecht." "Die Jungs stören öfters mal," berichtet Anna-Sophie (12). "Untereinander sind wir Jungs ruhiger," räumt Bastian (13) ein. "Und sie müssen sich nicht so vor den Mädchen in Szene setzen," weiß die erfahrene Pädagogin.
Für den fünften Schuljahrgang hat die Hülsmeyer Schule ein besonderes Konzept "Lernbazar" entwickelt. Bazar steht für die Anfangsbuchstaben der Themenschwerpunkte "Basisqualifikationen, Arbeitstechniken, Zusammenarbeit, Anwendung und Routine." In diesem Fördermodell geht es um die Schaffung oder Verbesserung von Lernkompetenz unter dem Schlagwort "Das Lernen lernen". Und das fördert dann eben Talent(e) zu Tage...


 
 
 
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