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Christian-Hülsmeyer-Schule

Oberschule mit gymnasialem Zweig

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 Wenn Mathematik bis zum Mond reicht

Christian-Hülsmeyer-Schule empfing 100 Fünftklässler mit buntem Programm

BARNSTORF(sp)Die Lust hielt sich bei Lennert Kruse noch in Grenzen, als er am Donnerstag den Weg zur Schule antrat. Der elfjährige Barnstorfer hatte in den Sommerferien oft an der Hunte geangelt, mit Freunden gezeltet und Ausflüge gestartet. Bei dem sonnigen Wetter hätten auch seine Altersgenossen gerne noch ein paar vergnügliche Tage drangehängt, doch in der Christian-Hülsmeyer- Schule begann wieder der Ernst des Lebens.

Die Aula der Haupt- und Realschule in Barnstorf war bei der Begrüßungsfeier am späten Nachmittag voll besetzt, als insgesamt 100 Fünftklässler in Begleitung von Eltern und Geschwistern einen ersten Einblick in ihre künftige Wirkungsstätte erhielten. Ihr neuer „Chef“ Ulrich Zieske zeigte sich angesichts der außergewöhnlich hohen Schülerzahl begeistert: „Es ist eine große Freude, mit so vielen Schülern hier anfangen zu können.“
Der Rektor forderte die Neulinge dazu auf, im Unterricht eifrig mitzuarbeiten und Ideen einzubringen. Dann gebe es erfolgreiche Ergebnisse wie beim jüngsten Abschlussjahrgang und gute Voraussetzungen für die weitere Laufbahn.
Zieske verlor aber nicht viele Worte, sondern holte sich kurzerhand einen Fünftklässler aus der ersten Reihe auf die Bühne. Mit Bastian Rethorn (10) hatte der Schulleiter einen aufgeweckten Interviewpartner, der sofort eine Rechenaufgabe gestellt bekam: Wie dick ist ein DIN-A4-Blatt Papier, wenn es 42 Mal gefaltet wird? Der Realschüler grübelte einen Moment, kam aber zu keinem Ergebnis und stellte fest, dass sich das Blatt nicht so oft falten lasse. Nun, das sei Mathematik, schmunzelte Zieske und lieferte selbst das Ergebnis: Beim Falten ergibt sich eine Höhe, die bis zum Mond reicht.
Das Publikum hatte bei den heiteren Wortbeiträgen seine helle Freude, spendete aber auch bei den übrigen Vorführungen reichlich Beifall. Die Moderation des kurzweiligen Programms hatten vier junge Damen aus der achten Klasse übernommen, die den neuen Mitschülern auch sagten, was ihnen an der Schule besonders gut gefällt: Wahlpflichfächer, nette Lehrer, Essen und Arbeitsgemeinschaften am Nachmittag.
Einen Vorgeschmack auf die Chor-AG gab es gleich an Ort und Stelle. Die Schüler unter der Leitung von Sabine Klatte hatten mehrere Songs einstudiert. Die Stimmbildungs-AG von Jan Czesnik feierte mit dem Stück „Irgendwas bleibt“ von Silbermond ihr Bühnendebüt. Viel Beifall erntete auch die ehemalige Klasse R5h, die mit ihrem flotten Tanz „Macarena“ etliche Zuschauer von den Stühlen riss.

Das einstündige Programm wurde auch von Frederik Danauer am Klavier bereichert. Der Neuntklässler hat zwar kein Augenlicht, dafür aber viel Gefühl für die Musik. Sein Beitrag bildete den krönenden Abschluss der Rubrik „Zaubereien“, die mit kleinen Kunststücken geprägt war. Da kam auch der Schulleiter noch einmal ins Spiel und zauberte bunte Tücher aus dem Zylinder.
Neben den unterhaltsamen Vorführungen gab es aber auch wichtige Informationen für Schüler und Eltern. Mit Isabel Viereg, Ingrid Mandel, Kristin Kater und Ingrid Rüter-Pfeil stellten sich die Klassenlehrerinnen für die drei Realschulklassen und eine Hauptschulklasse vor. Dazu gesellten sich die Paten der Fünftklässler. Dabei handelt es sich um Schüler der achten Klassen, die dem Nachwuchs in den nächsten Wochen bei Fragen zur Verfügung stehen.
Speziell an die Eltern richtete sich das Grußwort von Martin Redler, der seit zwei Jahren an der Spitze des Schulelternrates steht. Der Vorsitzende animierte die Mütter und Väter zur Mitarbeit. In der Politik werde über Unterrichtsausfall, Lehrer- und Geldmangel diskutiert. Diese Situation ließe sich zwar von jetzt auf gleich nicht ändern, aber durch Engagement könnten die Folgen vor Ort abgedämpft werden.
Gelegenheit für Gespräche gab es für die Eltern zum Abschluss der Feier. In der Mensa hatte der Förderverein für Kaffee und Kuchen gesorgt. Unterdessen besichtigten die Schüler mit ihren Klassenlehrerinnen und Paten schon einmal die Unterrichtsräume, in denen jetzt wieder eifrig gepaukt werden soll. Kleiner Hoffnungsschimmer für Lennert & Co: Am 5. Oktober beginnen die Herbstferien!

© 2009 Kreiszeitung Verlagsgesellschaft
Diepholz
Ausgabe 183
08.08.2009
Seite 24
Fotos (2): Speckmann


 


 


 
 
 
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