Kultusministerin zeichnet CHS als "Starke Schule" aus

10 niedersächsische Schulen für Berufsorientierungskonzepte geehrt

StarkeSchule 01Am 28.02.2013 fand die Preisverleihung "Starke Schule" im Rathaus in Hannover statt, zu der auch eine Delegation aus Barnstorf geladen war. Von den 76 Bewerbungen aus Niedersachsen wurden die zehn besten ausgezeichnet. Schulleiter Ulrich Zieske und Schülersprecher Marc Henschel konnten Urkunde und Emblem aus der Hand von Kultusministerin Frauke Heiligenstadt entgegennehmen. Mit ihnen freuten sich die die mitgereisten Schülervertreter Alicia Kamphuis, Saskia Brüggemann und Salman Cheema sowie Konrektor Andreas Beine und Fachkonferenzleiterin AWT Birgit Luersen.

Gewinner und Partner bei der Preisverleihung „Starke Schule“ in Niedersachsen, v.l.n.r.  Michael Münch (Deutsche Bank Stiftung), Axel Witt (Unternehmerverbände Niedersachsen VHV Holding AG), Klaus Stietenroth (Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundesagentur für Arbeit), Frauke Heiligenstadt(Niedersächsische Kultusministerin), Marc Henschel (Schülersprecher), Ulrich Zieske (Schulleiter), Maren Hullen (Gemeinnützige Hertie-Stiftung)

StarkeSchule 02Die Bewerbung der Christian-Hülsmeyer-Schule war erfolgreich, weil das vorgestellte Konzept zur Berufsorientierung die Jury überzeugte und somit die pädagogische Arbeit in Barnstorf mit der Auszeichnung "Starke Schule" honorierte.

"Die prämierten Schulen fördern erfolgreich und gezielt alle Schülerinnen und Schüler, um ihnen den Übergang von der Schule in den Beruf zu erleichtern. Heute werden Schulen ausgezeichnet, die über das geforderte Maß hinausgehend im Bereich der Berufsorientierung außergewöhnliche und bemerkenswerte Konzepte entwickelt haben", würdigte Kultusministerin Frauke Heiligenstadt die Preisträger. Das Niedersächsische Kultusministerium kommentiert in seiner Presseinformation zur Verleihung: Alle "Starken Schulen" leisten hervorragende Arbeit in einem oft sehr schwierigen Umfeld. Angesichts des demographischen Wandels und des daraus resultierenden Fachkräftemangels wird diese Arbeit zunehmend wichtiger. Studien belegen, dass insgesamt 20 Prozent der Jugendlichen eines Jahrgangs nicht über die notwendigen fachlichen und sozialen Kompetenzen für die Berufswelt verfügen. Ihre Schülerinnen und Schüler zur Ausbildungsreife zu führen, erreichen die "Starken Schulen" vor allem durch eine Öffnung nach innen und außen: Groß geschrieben wird die Gestaltung von Schule als Lebensort, die Zusammenarbeit der Lehrkräfte mit Eltern, Sozialarbeiterinnen und -arbeitern, Sonderpädagoginnen und -pädagogen und Berufsberaterinnen und -berater der Agentur für Arbeit sowie die Kooperation mit Unternehmen und Berufsschulen.

Das Lob für die bisher geleistete Arbeit soll Lehrkräfte, Schüler, Eltern und Kooperationspartner motivieren diese Arbeit fortzusetzen und in den nächsten Jahren weitere kreative Modelle zu erarbeiten, die unsere Schule zu einer noch "stärkeren Schule" werden lassen.

StarkeSchule 05Herr Zieske nutzte die Gelegenheit, um persönlich ein paar Fragen zur aktuellen Schulpolitik an die Kultusministerin zu stellen.

Im Anschluss an die Preisverleihung fand ein Empfang statt und alle Gäste hatten die Möglichkeit, die
Plakatpräsentationen aller prämierten Schulen zu betrachten und ggf. Fragen zu stellen.